Jagd in Graubünden

 

 

Nichts ist so beständig wie der Wandel! Dies gilt auch für die Jagd. Kurz vor Beginn der Hochwildjagd macht sich unser Wildexperte Martin Merker seine Gedanken zum Wandel der Jagd im Land der 150 Täler.

 

Wann die ersten Jägernomaden in den Rätischen Alpen auftauchten, verliert sich im Nebel der Frühgeschichte. Als später allmählich Siedlungen entstanden und die Einwan- derer sesshaft wurden, blieb die Jagd ein unverzichtbarer Zweig der Nahrungsbeschaffung und wurde auch dann immer noch mit Herzblut ausgeübt, als die Bewohner von den Erzeugnissen ihrer Berglandwirtschaft und vom Handel leben konnten. Diese Jagdleidenschaft ist in manchen Familien bis auf den heutigen Tag nie erloschen und längst zur Tradition und zu einem bedeutenden Kulturgut gediehen. Dieses gilt es zu erhalten.

 

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Foto Fabian Riedi